Mit Ausgabenlimits legen Sie fest, wie viel Ihr Account pro Tag und pro Monat höchstens ausgeben darf. So schützen Sie sich vor unerwarteten Kosten, z.B. wenn eine fehlerhafte Integration Nachrichten in einer Schleife versendet oder ein API-Key missbraucht wird.
Standardmäßig ist kein Limit gesetzt.
Unabhängig von den Ausgabenlimits können Sie auch die Kosten einzelner SMS begrenzen, z.B. über einen Höchstpreis pro SMS-Teil. Details finden Sie unter Was kostet eine SMS?.
Limits festlegen
Öffnen Sie Abrechnung und klicken Sie in der Karte Ausgabenlimits auf Limits bearbeiten. Der Dialog enthält zwei Felder:
- Täglich: Limit pro Tag
- Monatlich: Limit pro Kalendermonat
Die Beträge gelten in der Währung Ihres Accounts. Lassen Sie ein Feld leer, gilt für diesen Zeitraum kein Limit. Das tägliche Limit darf nicht höher sein als das monatliche. Bestätigen Sie mit Limits speichern.
Unter jedem Feld sehen Sie, wie viel Sie im laufenden Zeitraum bereits ausgegeben haben (Heute ... bzw. Diesen Monat ...). Hatten Sie in den letzten 30 Tagen Ausgaben, erscheint zusätzlich ein Vorschlag (Vorschlag: ...), den Sie per Klick übernehmen können:
- Täglich: das Dreifache Ihres Tages mit den höchsten Ausgaben
- Monatlich: das Dreifache Ihrer Ausgaben der letzten 30 Tage
Beide Vorschläge sind gerundet.

Verbrauch im Blick behalten

Die Karte Ausgabenlimits zeigt für jeden Zeitraum Ihre bisherigen Ausgaben im Verhältnis zum Limit als Fortschrittsbalken: grün, ab etwa 80 % gelb und bei 100 % rot. Außerdem sehen Sie, wann der Zeitraum zurückgesetzt wird:
- das tägliche Limit um Mitternacht
- das monatliche Limit am 1. des Monats
Maßgeblich ist jeweils die Zeitzone CET/CEST.
Der Account-Inhaber erhält eine E-Mail, sobald 80 % und sobald 100 % eines Limits erreicht sind, jeweils höchstens einmal pro Zeitraum.
Was bei Erreichen eines Limits passiert
Würde eine kostenpflichtige Anfrage ein Limit überschreiten, wird sie bis zur Zurücksetzung abgelehnt. Das betrifft:
- ausgehende SMS-, RCS- und WhatsApp-Nachrichten (die API antwortet mit dem Rückgabecode
501) - Lookups
- Sprachanrufe
- den Kauf neuer Rufnummern
Folgende Kosten werden auf das Limit angerechnet, aber nie abgelehnt:
- eingehende Nachrichten
- wiederkehrende Gebühren wie die Miete für Rufnummern sowie andere Fixkosten
- Kosten, die bereits entstanden sind, z.B. die Minuten eines bereits geführten Anrufs
Durch solche Kosten kann ein Limit also überschritten werden.
Möchten Sie nach Erreichen eines Limits sofort weitermachen, erhöhen oder entfernen Sie das Limit über Limits bearbeiten.
Subaccounts
Jeder Account legt seine Limits selbst fest, auch jeder Subaccount. Die Limits eines Hauptaccounts gelten nicht für seine Subaccounts. Möchten Sie die Ausgaben eines Subaccounts begrenzen, legen Sie die Limits in diesem Subaccount fest.